Die Vitalogie bekämpft weder Symptome, noch heilt sie Krankheiten. Sie trägt vielmehr zum optimalen Funktionieren, Produzieren und Regenerieren des Körpers bei. Dies ist nur möglich, wenn Wirbelsäule, Statik, Bewegungsapparat und das zentrale Nervensystem in Balance sind.
Damit die Selbstheilungskräfte im Körper optimal funktionieren, müssen die Befehle vom Gehirn über das Rückenmark und die Spinalnerven ungehindert zu allen Zellen des Körpers geleitet werden. Durch eine Fehlstellung des ersten Halswirbels kann die Übermittlung/Weiterleitung der Nervenimpulse beeinträchtig sein. Durch die vitalogische Behandlung besteht die Möglichkeit, dass der Körper eine Eigenkorrektur einleiten kann.
Die vitalogische Behandlung kann bei Menschen jeden Alters vom Säugling/Kind bis hin zum Erwachsenen und älteren Menschen angewandt werden. Beim ersten Termin wird das Prinzip der Vitalogie und der Behandlungsablauf erklärt und eine ausführliche Anamnese erhoben.
Die vitalogische Pflege ist in drei Phasen gegliedert:
Die Kunst der Vitalogie besteht darin, das Raum- und Druckverhältnis im Übergangsbereich vom Schädel zur Wirbelsäule abzutasten und zu beurteilen. Die durch das Abtasten erworbenen Erkenntnisse werden anschließend mit einem orthopädisch-statischen Beintest überprüft.
Liegt eine Subluxation (Fehlstellung) des ersten Halswirbels vor, wird der Patient in einer stabilen und entspannten Seitenlage auf der Behandlungsliege platziert. Dann wird eine subtile, hochpräzise vitalogische Adjustierung durchgeführt, welche es dem ersten Halswirbel ermöglicht, durch eine Eigenkorrektur seine optimale Position einzunehmen.
Der Patient verbleibt dann für ca. 10 Minuten auf der Behandlungsliege, dann wird durch eine erneute Abtastung die optimierte Lage des ersten Halswirbels kontrolliert. Anschließend erfolgt eine 20 – 30 minütige Ruhephase, damit sich der Körper an die veränderte Situation gewöhnen kann.
Die vitalogische Adjustierung gilt als sehr sanft in der Anwendung und ohne Risiko von Nebenwirkungen.
Der Mensch besteht aus ca. 75 Billionen Zellen, die ein ganzes Leben lang von unserer Geburt bis zu unserem Tod jede Sekunde unseres Lerbens genau zum richtigen Zeitpunkt aktiviert, aber auch regeneriert, das heißt erneuert werden müssen.
Der menschliche Körper hat 656 Muskeln, 140 Gelenke, 206 Knochen und 79 weitere Organe.
Die Rückenmarksflüssigkeit erneuert sich z.B alle 6-7 Stunden, die Muskeln erneuern sich alle drei Monate und die Knochenzellen alle sieben Jahre. Zwischen 10 und 50 Millionen Zellen pro Sekunde baut der menschliche Körper ab und ersetzt sie durch neue Zellen. Für nahezu jedes Organ oder Gewebe existieren Stammzellen, die ständig für Nachschub sorgen. Unser Herz schlägt in 70 Jahren ca. 3 Milliarden mal, ca. 2000 Liter Blut werden jeden Tag durch die Leber gepumpt.
Die Wirbelsäule ist das Stützgerüst des Körpers. Sie hält uns aufrecht, trägt den Kopf und ist die Verbindungsstelle für Rumpf, Brustkorb, Rippen, Schultern, Arme sowie Becken und Beine. Weil die Wirbelsäule aus einer zusammenhängenden Kette von 24 Wirbelknochen mit den dazwischen gelagerten Bandscheiben besteht, ist sie beweglich. Die Wirbelsäule bietet zudem dem Rückenmark einen knöchernen Schutz vor Verletzungen.
Der erste Halswirbel wird als Atlas bezeichnet. Als schädelnächster Teil der Wirbelsäule trägt er den gesamten Kopf. Aufgrund dieser Funktion wurde sein Name vom Titanen Atlas der griechischen Mythologie entlehnt, der die Last der Welt und des Himmels auf seinen Schultern stemmen musste.
Der erste Halswirbel ist das zentrale Element der sogenannten Kopfgelenke – das sind die Gelenke zwischen Schädel und dem ersten Halswirbel sowie zwischen den ersten und zweiten Halswirbel. Erst dank dieser Gelenke kann sich der Kopf überhaupt bewegen.
Einige Ursachen, durch welche Wirbelfehlstellungen entstehen können:
Mögliche Symptome, die durch Wirbelfehlstellungen ausgelöst werden können:
Das Nervensystem umfasst alle Nervenzellen des menschlichen Körpers. Mit ihnen kommuniziert er mit der Umwelt und steuert gleichzeitig vielfältige Mechanismen im Inneren. Das Nervensystem nimmt Sinnesreize auf, verarbeitet sie und löst Reaktionen wie Muskelbewegungen oder Schmerzempfindungen aus.
Legt man beispielsweise die Hand auf eine heiße Herdplatte, zieht man die Hand reflexartig zurück und die Nervenbahnen senden gleichzeitig ein Schmerzsignal an das Gehirn.
Aufgaben des Nevensystems:
Hinweis
Die Vitalogie ersetzt nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker.
Ärztliche Behandlungen oder Anordnungen sollten weitergeführt bzw. nicht hinausgeschoben oder unterlassen werden.
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